Das Kolumbarium.
Die neue Form der Bestattung in Düsseldorf.
Mit Jahrtausende alter Tradition.

"Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können."
Dietrich Bonhoeffer
(Theologe, 1906 - 1945)

Das Kolumbarium.
Ein kleine Kulturgeschichte der letzten Ruhe.
Auch wenn der Begriff Kolumbarium heute weitgehend unbekannt ist, so geht er doch auf eine Jahrtausende alte Tradition zurück. Feuerbestattung, Einäscherung und das Aufbewahren der Asche in Urnen sind in Griechenland schon ab dem 1. Jahrtausend vor Christus bekannt. Wichtige Persönlichkeiten oder in fernen Kriegen gefallene Helden konnten so auch längere Zeit nach ihrem Tod feierlich bestattet werden. Auch im alten Rom zog die römische Elite diese Form der Bestattung vor. Kunstvoll geformte Urnen wurden in übereinander liegenden Nischen beigesetzt, die an Taubenschläge erinnerten. Von dem lateinischen Name für Taube „Columba“ leitet sich der Name „Kolumbarium“ ab.
Aufgrund des Anwachsens der Bevölkerungszahl in Städten wurden Kolumbarien schließlich zur Ruhestätte für alle Bürger. Diese traten vorsorglich zu Lebzeiten aus Kostengründen einem Bestattungsverein bei und sicherten sich so einen Platz für ihre ewige Ruhe oder die ihrer Angehörigen. Auch in Japan und im chinesischen Kulturraum sind Kolumbarien in Ballungsgebieten wegen Platzmangels und aus Kostengründen eine Alternative zu Friedhöfen. Nach und nach hat sich überall auf der Welt diese Form der Bestattungskultur entwickelt und etabliert.
Eine echte Sehenswürdigkeit ist zum Beispiel das im Jahr 1898 erbaute San Francisco Columbarium. Seit 1996 gehört es zu den in San Francisco geschützten Denkmälern. Dieses beeindruckende Baudenkmal des 19. Jahrhunderts ist ein wunderschönes und liebevoll restauriertes Exemplar neoklassischer Architektur im Barockstil. Heute beherbergt es außerdem eine Ausstellung außergewöhnlicher Urnen und Särge.
Das Kolumbarium. Ruhe. Besinnung. Erinnerung. Gedenken.
Das Kolumbarium.
Der andere Friedhof.

Kolumbarien etablieren sich im 21. Jahrhundert mehr und mehr als die Friedhöfe der Moderne. Das Wachstum von Städten, veränderte Familienstrukturen, häufigere Ortswechsel, der Wegfall finanzieller Beihilfen im Sterbefall und nicht zuletzt steigende Friedhofs- und Grabpflegegebühren lassen die Nachfrage nach anonymen Bestattungsformen spürbar steigen. Die Bestattungskultur unterliegt einem Wandel und daher sind zeitgemäße Bestattungsangebote gefragt.
Das Kolumbarium im Bestattungshaus Frankenheim ist ein neuartiger Friedhof, der alte Traditionen aufgreift und gliechzeitig den Bedürfnissen einer modernen Trauer- und Bestattungskultur gerecht wird.
Hier finden die Hinterbliebenen einen würdevollen Ort für die Begegnung mit den Verstorbenen. Im Kolumbarium können die Hinterbliebenen, im Gegensatz zur anonymen Rasenbestattung, direkt die Begegnung mit dem Verstorbenen finden. Und das ohne aufwendige und kostenintensive Grabpflege, dazu mit niedrigen Bestattungskosten und dennoch mit Würde, Stil, Intimität und absolut privater Atmosphäre. Kolumbarien sind sichere und geschützte Räume, sie sind hygienisch und beanspruchen wenig Platz.
Der Schlüssel zur Begegnung.

Mit dem Kolumbarium im Hause Frankenheim ist im Süden Düsseldorfs eine zukunftsweisende und zugleich traditionsreiche Form des Friedhofs entstanden. Unabhängig von Jahreszeit und Wetter lässt sich in stilvoller Umgebung der Verstorbenen gedenken. So ist es möglich ein Bild des Verstorbenen, Blumen oder persönliche Dinge wie z.B. das Lieblingsspielzeug eines verstorbenen Kindes auf eine Ablage am Urnenfach aufzustellen.

Der mit warmen Farben, Materialien und Licht gestaltete Raum lädt zum Verweilen und zur Auseinandersetzung mit der Trauer ein, aber auch zum Dialog mit der Vergangenheit oder der Zukunft. Auch die Bilder der Künstlerin Steffi Hahn unterstreichen die friedvolle Atmosphäre des Kolumbariums. Natürlich finden auch Angehörige oder Freunde ausreichend Platz auf den bequemen und geschmackvollen Sitzgarnituren. Nicht zuletzt ist das Kolumbarium im Hause Frankenheim religions-unabhängig und auch aus dieser Sicht eine Institution des Friedens. Die Ruhezeit für eine Urnennische ist auf 12 Jahre festgelegt. Nach dieser Ruhefrist kann das Nutzungsrecht erneut erworben werden oder die Asche wird in Absprache mit den Angehörigen oder auf Wunsch des Verstorbenen anschließend den Elementen Erde oder Wasser zugeführt.
Das Kolumbarium im Bestattungshaus Frankenheim.

Der neue Friedhof ist eine Initiative von Frankenheim in Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband der Katholischen Pfarrgemeinden der Alt-Katholiken in NRW.
Nachdem es seit den 60er Jahren im Süden Düsseldorfs aufgrund von Grundwasser- und damit Investitions- und Betriebsproblemen keinen neuen Friedhof gab, hatten Claus und Stefan Frankenheim die Idee eines Friedhofes in Form eines Kolumbariums. Sie wurden inspiriert durch den leider inzwischen verstorbenen Pfarrer Wolfgang Kestermann, der schon früh an ein Kolumbarium dachte. Pfarrer Kestermann hatte über Jahre beobachtet, wie sich aufgrund von Mangel an Zeit, Geld, Platz und Emotionalität die Bestattungskultur in den Gemeinden veränderte. Die anonyme Entsorgungs-Mentalität der Moderne empfand er als menschenunwürdig.
Zwei Jahre kämpften Frankenheim und der Gemeindeverband der Alt-Katholiken für die Genehmigung des Friedhofes. Der Regierungspräsident Düsseldorfs erteilte Anfang Mai die Genehmigung für ein Kolumbarium im Hause Frankenheim. Im November 2007 wurde dann bereits eine Erweiterung des Kolumbariums eingeweiht.
Das Kolumbarium. Ruhe. Besinnung. Erinnerung. Gedenken.
Wenn Sie Fragen zum Kolumbarium haben, wenden Sie sich gern an uns.
Wir sind erreichbar unter:
Gemeindeverband der katholischen Pfarrgemeinden der Alt-Katholiken
in Nordrhein-Westfalen
Friedhofsverwaltung IGAK
c/o Bestattungshaus Frankenheim
Carl-Severing-Straße 1
40595 Düsseldorf
Telefon 02 11 / 9 48 48 46
Email: kontakt[at]bestattungshaus-frankenheim.de
Gern können Sie hier die Broschüre zum Kolumbarium bei uns bestellen!

